Praxis Sihlmatte


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auf die Muskulatur

Wirkung der Massage



Wirkung auf die Muskulatur:

Die positive Wirkung auf funktionelle Störungen der Muskulatur beruht zum Teil auf einer günstigen Beeinflussung der Zirkulationsverhältnisse. Funktionelle Störungen äussern sich meist durch erhöhte Spannungszustände im Muskelgewebe. Die erhöhte Spannung in der Muskulatur wirkt sowohl auf den Blutantransport als auch auf den Blutabtransport stark hinderlich. Werden nur 15 % der Maximalspannung des Muskels erreicht, kommt es zu einer absoluten Drosselung der Durchblutung, die einer Abschnürung gleich kommt, wodurch in diesen Gebieten die Sauerstoffversorgung mangelhaft wird. Der Muskel arbeitet dann anaerob und bildet in verstärktem Masse Milchsäure, die infolge des verhinderten Abtransportes im Muskel bleibt. Geeignete Massnahmen können durch die Förderung des venösen Rückstandes darauf Einfluss nehmen. Dabei ist es denkbar, dass die verbesserte Strömung nicht allein durch den massagebedingten Ersatz der Muskelpumpe zustande kommt, sondern wie schon angetönt (vgl. Haut) noch andere Mechanismen dazu beitragen. Neben der Veränderung der Durchblutung spielt die massagebedingte Beeinflussung der Muskelspannung selbst eine grosse Rolle. Diese ist auf reflektorischem Weg veränderbar.

Hypertonischer Muskel: Es werden Vibrationen und weiche, dehnende Griffe angewandt, die im ruhigen Tempo aufeinander folgen. Im Rahmen der Behandlung des ganzen Muskels werden betont die Sehnen und Muskelansätze massiert.

Hypotoischer Muskel: Es wird eine starke Dehnung der Muskulatur angestrebt. Ein optimaler Erfolg wird durch starke Dehnung in täglich aufeinanderfolgenden Behandlungen erreicht. Nur bei häufiger Wiederholung der Reize kann die reflektorische Tonisierung herbeigeführt werden.


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